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Archiv Medienmitteilungen

Jahresrechnung 2016 mit Überschuss 26.04.2017

Die Jahresrechnung 2016 der Gemeinde Biglen schliesst mit einem Ertragsüberschuss von CHF 921'131.98 ab. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von CHF 201'540.00.

Der Gemeinderat von Biglen hat am 19. April 2017 eine erfreuliche Jahresrechnung 2016 genehmigt. Der Gesamthaushalt schliesst bei einem Aufwand von rund CHF 7.9 Mio. und einem Ertrag von rund CHF 8.9 Mio. mit einem Ertragsüberschuss von CHF 921'131.98 ab. Die Besserstellung beträgt somit CHF 719'591.98, was hauptsächlich auf den Allgemeinen Haushalt zurückzuführen ist.

Der Allgemeine Haushalt schliesst mit einem Ertragsüberschuss von CHF 613'489.94 ab. Budgetiert war eine ausgeglichene Rechnung, wobei darin zwingend vorgeschriebene zusätzliche Abschreibungen von CHF 141'980.-- enthalten waren. Da die Bedingung "Ordentliche Abschreibungen kleiner als die Nettoinvestitionen" in der Jahresrechnung nun nicht erfüllt ist, müssen bzw. dürfen diese nicht gemacht werden.

Zudem sind vor allem die Steuereinahmen (insbesondere auch aus den Vorjahren) gesamthaft mit CHF 342'255.44 massiv höher als erwartet. Auf der anderen Seite bleibt der Sachaufwand um CHF 146'692.44 klar unter den Budgetwerten.

Im 2016 wurden Nettoinvestitionen von rund CHF 1.4 Mio. getätigt. Sie sind damit um CHF 1.5 Mio. tiefer ausgefallen als geplant. Grund dafür sind Verzögerungen bei der Ausführung von verschiedenen Projekten.

Die Jahresrechnung 2016 wird der Gemeindeversammlung vom 23. Mai 2017 zur Genehmigung vorgelegt.

 

Öffentlicher Verkehr: Tageskarten "Gemeinden" 01.06.2016

Der Gemeinderat hat am 11. Mai 2016 beschlossen, der Bevölkerung von Biglen und Umgebung auch im 2017 weiterhin zwei Tageskarten "Gemeinden" anzubieten. Der Preis bleibt unverändert bei Fr. 40.-- pro Karte und Tag.

Im Jahr 2015 konnte mit den Tageskarten bei einer Auslastung von rund 94 % ein kleiner "Gewinn" von Fr. 1'655.-- erzielt werden. Der Verwaltungsaufwand ist dabei jedoch nicht berücksichtigt.

Die Tageskarten "Gemeinden" kosten seit Dezember 2014 Fr. 13'300.-- pro Karte und Jahr. Die Tageskarten für das Jahr 2017 werden wiederum noch vor dem nächsten Fahrplanwechsel gekauft, damit sie noch zum aktuellen Preis angeschafft werden können.

Die Einwohnergemeinde Biglen bietet der Bevölkerung von Biglen und Umgebung bereits seit 1991 Tageskarten (früher Generalabonnomente) an. Die Gemeinde will mit diesem Angebot für ihre Bewohner preisgünstige Tagesausflüge mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglichen.

Altes Sekundar- und Realschulhaus: Projekt für eine Gesamtsanierung 26.05.2016

Der Gemeinderat hat am 11. Mai 2016 einen Projektierungskredit von Fr. 50'000.-- für die Gesamtsanierung des alten Sekundar- und Realschulhauses bewilligt. Der Auftrag für die Erstellung des Vorprojektes wurde dem Architekturbüro gwerk GmbH, Walkringen, erteilt.

Das Architekturbüro wird nun in enger Zusammenarbeit mit der eingesetzten Arbeitsgruppe ein Vorprojekt (mit Kostenschätzung) ausarbeiten.

Der Gemeinderat wird schlussendlich über den Umfang der Sanierung (Gebäudehülle / Einrichtungen) entscheiden und für die Stimmberechtigten eine Kreditvorlage vorbereiten.

Die Schülerzahlen werden ab dem Schuljahr 2016/2017 bis und mit Schuljahr 2019/2020 tief bleiben. In diesen Jahren werden an der Sekundarstufe I nur 3 Klassen geführt. Eine Sanierung des Sekundar- und Realschulhauses in dieser Zeit wäre ideal.

Grundlage für die Ausarbeitung des Vorprojektes bildet eine Zustandsanalyse des Sekundar- und Realschulhauses vom 30. Oktober 2008.

Projekt "Sanierung der Werkleitungen Rohrstrasse": Informationen 07.03.2016

Der Kanton plant, die Ortsdurchfahrt von Biglen in den folgenden Jahren zu sanieren. Die Gemeinde wird aus diesem Grund vorgängig ihre Werkleitungen in der "Rohrstrasse" im Verlauf des Jahres 2016 sanieren.

Am 22. Februar 2016 fand eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten statt. Dabei wurde unter anderem auch über das Bauprogramm informiert.

  1. Etappe Sägematt - Oberfeld (L = ca. 85 m)
    Ausführung ca. April / Mai 2016
  2. Etappe Oberfeld - Riedhalde (L = ca. 130 m)
    Ausführung ca. Mai 2016
  3. Etappe Riedhalde - Badweg (L = ca. 120 m)
    Ausführung ca. Juni 2016
  4. Etappe Badweg - Dättligstutz (L = ca. 230 m)
    Ausführung ca. Juni / Juli 2016
  5. Etappe Dättligstutz - Bahnhofstrasse (L = ca. 160 m)
    Ausführung ca. Juli 2016
  6. Etappe Bahnhofstrasse - Syrengasse
    Ausführung ca. August 2016
Es handelt sich um ein provisorisches Bauprogramm (unter Vorbehalt der Arbeitsvergaben, des Baufortschrittes und der Witterung). Unten finden Sie den dazugehörigen Plan.

Im Weiteren ist die Verkehrsführung grösstenteils im Einbahnregime geplant (Metzgerhüsi - Grosshöchstetten via Rohrstrasse und Grosshöchstetten - Metzgerhüsi mit einer Umleitung via Bahnhofstrasse und Sägestutz). Während der Etappe 6 (Bahnhofstrasse - Syrengasse) wird mit grösster Wahrscheinlichkeit auf Ampelbetrieb umgestellt.

Es wird laufend im Biglebach und hier auf der Website über den Stand informiert. Die direkt betroffenen Anwohner werden vor Baubeginn zudem noch mit einem Infoschreiben und allen nötigen Kontaktangaben bedient.

 

Einladung zur Informationsveranstaltung zum Projekt "Sanierung der Werkleitungen Rohrstrasse" 21.01.2016

Der Kanton Bern plant, die Ortsdurchfahrt in Biglen in den folgenden Jahren zu sanieren. Deshalb wird die Gemeinde Biglen vorgängig die sanierungsbedürftigen Werkleitungen in der Rohrstrasse im Verlauf vom Jahr 2016 instand stellen. Die Stimmberechtigten der Gemeinde Biglen haben am 14. Juni 2015 an der Urne den Verpflichtungskredit dafür mit grosser Mehrheit genehmigt.

Um die Bevölkerung über die wesentlichen Punkte (Bauprogramm, Einschränkungen, Verkehrsführung usw.) des Projektes zu informieren und um Fragen zu klären, findet am

Montag, 22. Februar 2016, 20.00 Uhr, Primarschulhaus Feltschenweg 6

eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten statt.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.

Gemeinderat: Zuteilung der Departemente 17.12.2015

Der Gemeinderat hat die Departemente für die Legislaturperiode 2016 - 2019 wie folgt zugeteilt:

  • Präsidiales/Planung/Resultateprüfung: Peter Habegger, Rohrstrasse 45
  • Bildung/Kultur/Sport: Marlis Heiniger, Pfarrhausweg 5
  • Soziales/Gesundheit: Verena Moser, Ackerweid 22
  • Bau: Walter Portenier, Bahnhofstrasse 13
  • Öffentliche Sicherheit: Peter Appenzeller, Kreuzmatt 11
  • Infrastruktur: Walter Studer, Höheweg 2
  • Finanzen/Volkswirtschaft: Beatrice Eichenberger, Lochmatt 104 
Die Departementsvorsteherinnen und -vorsteher vertreten die Geschäfte ihres Departementes im Gemeinderat, ebenso in der Regel an der Gemeindeversammlung, in weiteren Gemeindeorganen sowie gegenüber Dritten.

Sie tragen die Führungsverantwortung für ihr Departement. Sie üben die fachliche Aufsicht über die Geschäfte ihres Departementes aus und sorgen dafür, dass dieses seine Aufgaben richtig erfüllt (Organisationsverordnung Art. 21).

Gemeindeverband Feuerwehr "Regio Gumm" - Ersatz des Tanklöschfahrzeuges 26.11.2015

Die Einwohnergemeinde Biglen hat dem Verpflichtungskredit von Fr. 485'000.-- für den Ersatz des Tanklöschfahrzeuges der Feuerwehr "Regio Gumm" zugestimmt. Das Referendum gegen den Beschluss des Gemeinderates vom 14. Oktober 2015 wurde nicht ergriffen.

Die Feuerwehr hat die Absicht, das Tanklöschfahrzeug (Unimog) mit Baujahr 1987, welches von der Feuerwehr im 2010 als Occasionsfahrzeug angeschafft wurde, zu ersetzen.

Das Fahrzeug hat sein technisches und wirtschaftliches Lebensende nach über 25 Betriebsjahren erreicht und muss ersetzt werden. Reparaturen und der Unterhalt zur Sicherstellung der Betriebsbereitschaft wurde zunehmend umfangreicher und kostspieliger.

Der Verbandsrat hat für den Ersatz des Tanklöschfahrzeuges einen Projektausschuss und ein Projektteam eingesetzt, welches in Zusammenarbeit mit der Nachbarfeuerwehr von Grosshöchstetten die Evaluation und die Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges vorgenommen hat. Dieses Vorgehen führte zur Nutzung von Synergien in der Planungs- und Beschaffungsphase sowie zu besseren Konditionen bei den Lieferanten.

Das neue Tanklöschfahrzeug wird vollumfänglich vom Gemeindeverband finanziert.

Es ist jedoch - gestützt auf das Organisationsreglement des Gemeindeverbandes - die Zustimmung der einzelnen Verbandsgemeinden erforderlich.

Biglen, 26. November 2015                                           Der Gemeinderat

Didac Schule in Bern sucht Gastfamilien 22.10.2015

Seit über dreissig Jahren platziert Didac Schulabgängerinnen und Schulabgänger während ihres Sprachaufenthaltes in dafür geeignete Gastfamilien. Didac arbeitet dabei professionell, modern und mit langjähriger Erfahrung. Es werden nun Gastfamilien in der Region gesucht für Schülerinnen und Schüler sowie für Aupair. Nähere Informationen finden Sie auf untenstehendem PDF.

Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich bei Frau Larisse Stucki, Alpeneggstrasse 1, 3012 Bern (Telefon: 077 / 466 22 27 - E-Mail: stucki@didac.ch)

Verkehrsmassnahmen - Tempo-30-Zonen 14.10.2015

Der Oberingenieurkreis II, Bern (für die Kantonsstrasse), und die Gemeinde Biglen (für die Gemeindestrassen) haben im August / September 2015 die Verkehrsbeschränkungen «Tempo 30» öffentlich bekannt gemacht.

Gegen die publizierten Verkehrsbeschränkungen sind keine Beschwerden eingereicht worden. Tempo 30 kann somit in folgenden Zonen realisiert werden:

Kantonsstrassen:
  • Bärenstutz (ab Höhe Bärenstutz bis zur Verzweigung Sägestutz / Arnistrasse)
  • Sägestutz (ab Höhe Feltschenweg 2 bis zur Verzweigung Arnistrasse / Bärenstutz)
  • Arnistrasse (ab Höhe Arnistrasse 2 bis zur Verzweigung Sägestutz / Bärenstutz)

Gemeindestrassen:
  • Zone «Aueli»
  • Zone «Hohle»
  • Zone «Kreuzmatt»


Mit den Tempo-30-Zonen «Aueli, Hohle und Kreuzmatt» und dem Einbezug der Kantonsstrasse kann die Schulwegsicherheit und die Sicherheit für ältere Menschen im unmittelbaren Einzugsbereich von Einrichtungen für diese Personengruppen wie Schulhäuser, Kindergärten, Altersresidenz und Kirche erhöht werden.

Das Aufstellen, Auswechseln oder Entfernen der Signale erfolgt im Frühling / Sommer 2016.

Biglen, 14. Oktober 2015                                                      Der Gemeinderat

Gemeindewahlen 2015 06.10.2015

Der Gemeinderat hat die Gemeindewahlen 2015 auf den Sonntag, 29. November 2015 angeordnet.

Urnenwahlen
Im Verhältniswahlverfahren (Proporz) werden von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an der Urne gewählt:
  • 6 Mitglieder des Gemeinderates
  • 4 Mitglieder der Bildungskommission

Stille Wahlen
Da die Gesamtzahl der Kandidatinnen und Kandidaten aller Listen die Zahl der zu besetzenden Sitze nicht übersteigt, wird der Gemeinderat die vorgeschlagenen Personen für folgende Kommissionen am 14. Oktober 2015 als gewählt erklären:
  • Kommission für Abstimmungen und Wahlen
  • Infrastrukturkommission
  • Finanz- und Volkswirtschaftskommission

Die Wahlvorschläge (Listen) sowie das Ergebnis der stillen Wahlen finden Sie hier.

Elektrizitätsversorgung: Stromtarife 19.08.2015

Der Gemeinderat hat am 12. August 2015 die wiederkehrenden Gebühren (Stromtarife) festgesetzt.
Die neuen Stromtarife treten am 1. Januar 2016 in Kraft.

Die Stromtarife können auf der Gemeindeverwaltung eingesehen oder bezogen werden. Sie können auch hier heruntergeladen werden.

Die wiederkehrenden Gebühren (Stromtarife) werden in Anwendung von Artikel 55, Absatz 2 des Stromversorgungsreglementes öffentlich bekannt gemacht.

Beschwerden gegen den Erlass der Stromtarife 2016 sind innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung schriftlich und begründet beim Regierungsstatthalteram Bern-Mittelland, Poststrasse 25, 3071 Ostermundigen, einzureichen (Verwaltungsrechtspflegegesetz - Artikel 63 ff).

Biglen, 20. August 2015                                                                   Gemeinderat Biglen

Verkehrsmassnahmen: Tempo-30-Zonen auf Gemeindestrassen 13.08.2015

Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Biglen verfügt, gestützt auf Art. 3 Abs. 2 des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958 sowie Art. 44 Abs. 1 der Strassenverordnung vom 29. Oktober 2008, mit Zustimmung des Tiefbauamtes des Kantons Bern, die folgenden Verkehrsbeschränkungen:

Zone Aueli
Zonensignalisation 30 km/h

Zone Hohle
Zonensignalisation 30 km/h

Zone Kreuzmatt
Zonensignalisation 30 km/h

Aufhebungen
Die mit Zustimmungsverfügung Nr. 197/78 vom 12. Dezember 1978 sowie Nr. 477/80 vom 12. August 1980 erlassenen Verkehrsbeschränkungen "Kein Vortritt" werden in den betroffenen Bereichen aufgehoben.

Die mit Zustimmungsverfügung Nr. 2083-11 vom 29. November 2011 im Bereich Bärenstutz erlassene Verkehrsmassnahme "Höchstgeschwindigkeit 20 km/h" wird aufgehoben.

Hinweis:
Die Publikation der Zonensignalisation Höchstgeschwindigkeit 30 km/h für die Kantonsstrassen Bärenstutz, Sägestutz und Arnistrasse erfolgt separat durch das Tiefbauamt des Kantons Bern.

Aktenauflage
Die Akten liegen vom 19. August bis am 21. September 2015 auf der Gemeindeverwaltung, Hohle 19, 3507 Biglen, zur Einsichtnahme auf.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diese Verfügung kann gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. a und Art. 67 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 während der Auflage- und Beschwerdefrist schriftlch Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsstatthalter Bern-Mittelland, Poststrasse 25, 3071 Ostermundigen, erhoben werden. Die Verwaltungsbeschwerde muss einen Antrag, eine Begründung, die Angaben von Tatsachen und Beweismitteln sowie die Unterschrift des Betroffenen enthalten.

Biglen, 13. August 2015                                                        Gemeinderat Biglen

Gemeinderechnung 2014 29.04.2015

Die Gemeinderechnung 2014 schliesst bei einem Gesamtaufwand von Fr. 8‘753‘650.64 und einem Gesamtertrag von Fr. 9‘268‘843.10 mit einem grossen Ertragsüberschuss von Fr. 515‘192.46 ab. Die Besserstellung gegenüber dem Voranschlag beträgt dabei Fr. 642‘992.46.

Das überaus erfreuliche Ergebnis wird insbesondere auf die Überführung des Obergeschosses im Gemeindehaus in das Finanzvermögen zurückgeführt, was zu einem einmaligen Buchgewinn von Fr. 655‘700.-- geführt hat. Knapp die Hälfte davon wurde für übrige Abschreibungen verwendet.

Die eingeleiteten Sparmassnahmen und die sehr gute Budget-Disziplin haben ihre Wirkung nicht verfehlt – Es konnte in allen Bereichen, welche die Gemeinde selber beeinflussen kann, gespart werden.

Der gesamte Personalaufwand nahm um 10.4 % ab. Beim Sachaufwand war eine Abnahme von 5.1 % zu verzeichnen.

Die Gesamtsteuereinnahmen nahmen gegenüber 2013 um 2.2 % ab. Die periodischen Steuern lagen dabei unter den Erwartungen. Die aperiodischen Steuern, die Liegenschaftssteuern sowie die Erbschafts- und Schenkungssteuern übertrafen dagegen die Erwartungen.

Bei den spezialfinanzierten Bereichen „Wasser“ und „Abfall“ waren Ertragsüberschüsse zu verzeichnen. Die Bereiche „Abwasser“ und „Elektrizität“ schlossen dagegen mit Aufwandüberschüssen ab.

Das Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2014 Fr. 1‘237‘887.75 (oder rund 7.3 Steueranlagezehntel).

Die detaillierte Gemeinderechnung mit umfangreichem Vorbericht...

Gemeindewahlen 2015: Peter Habegger bleibt Gemeinde- und Gemeinderatspräsident von Biglen 23.04.2015


Der Gemeinderat hat Peter Habegger am 22. April 2015 gestützt auf das Reglement über Abstimmungen und Wahlen als Gemeinde- und Gemeinderatspräsident für die Legislaturperiode 2016 – 2019 als gewählt erklärt.

Es wurde innerhalb der Eingabefrist lediglich ein gemeinsamer Wahlvorschlag sämtlicher Ortsparteien eingereicht. Peter Habegger wurde damit still gewählt.

Der Gemeinderat hat die Wahl des Gemeinde- und Gemeinderatspräsideten 2015 (in einer Person) auf den Sonntag, 14. Juni 2015 angeordnet. Diese Wahl findet nun nicht statt.

Die Wahl des Gemeinde- und Gemeinderatspräsidenten erfolgte erstmals nach den neuen Reglementsbestimmungen.

Die übrigen Mitglieder des Gemeinderates und die Mitglieder der ständigen Kommissionen werden am Sonntag, 29. November 2015 gewählt.

Schulen Biglen: Organisation 2015 - 2017 08.12.2014

Der Gemeinderat hat am 12. November 2014 - auf Antrag der Bildungskommission und der Schulleitung - folgende Organisation für die nächsten beiden Schuljahre festgelegt:

Schuljahr 2015/2016
Kindergarten 2 Klassen 58 Lektionen (maximal)
Primarstufe 5 Klassen 175 Lektionen (maximal)
Sekundarstufe  
3 Klassen  
170 Lektionen (maximal)

Auf das Schuljahr 2015/2016 wird eine Klasse bei der Sekundarstufe geschlossen.

Schuljahr 2016/2017
Kindergarten 2 Klassen 67 Lektionen (maximal)
Primarstufe 5 Klassen 175 Lektionen (maximal)
Sekundarstufe  
3 Klassen  
150 Lektionen (maximal)

Auf das Schuljahr 2016/2017 wird eine weitere Klasse bei der Sekundarstufe geschlossen.

Änderungen bei den Schülerzahlen werden vorbehalten. Die Bildungskommission und die Schulleitung wurden beauftragt, eine weitere Optimierung bei den Lektionenzahlen anzustreben.

Hauswarte: Neuorganisation 08.12.2014

Der Gemeinderat hat am 12. November 2014 einer Neuorganisation bei den Hauswarten (Aushilfspersonal) zugestimmt. Auslöser war die Kündigung von Nadia Frei, Bahnhofstrasse 19, welche für die beiden Kindergärten und die Aufbahrungshalle zuständig ist.

Die Arbeiten werden ab 1. Januar 2015 wie folgt aufgeteilt:
Kindergarten I Iris Wyss-Rothen, Enetbachstrasse 3
Kindergarten II
Iris Wyss-Rothen, Enetbachstrasse 3
   
Kindergärten (Umgebung)   
Cornelia Lehmann-Brand, Enetbachstrasse 10
   
Aufbahrungshalle Edith Franz-Schmid, Rohrstrasse 5
   

Jugendraum Biglen 19.02.2013

Seit mehreren Jahren engagierte sich eine Betriebsgruppe, bestehend aus zwei jungen Erwachsenen und einer Schülerin, mit der Aufsicht und Führung des Jugendraum SONIC in Biglen.

Ihr geplanter Abschied auf die Sommerferien wird nun vorverschoben. Grund dafür sind Lehrabschlussprüfungen sowie der Wegzug einer Aufsichtsperson. Da es derzeit keine Nachfolger für die Betriebsgruppe gibt, hat sich der Gemeinderat dazu entschieden, den Jugendraum vorübergehend zu schliessen.

Am 22. Februar ist der Jugendraum vorläufig zum letzten Mal geöffnet. Danach wird er bis nach den Frühlingsferien geschlossen bleiben. Gemeinderätin Vreni Moser hat mit der Kinder - und Jugendfachstelle Region Konolfingen das weitere Vorgehen geplant. Vorgesehen ist ein Mitwirkungstag mit der Oberstufe Biglen zum Thema Jugendraum SONIC. Die Jugendlichen sollen die Möglichkeit bekommen, Ideen und Wünsche zu formulieren und bei der Umsetzung aktiv mitzuwirken. Im Anschluss soll eine neue Betriebsgruppe ins Leben gerufen werden, die den Jugendraum mit Unterstützung von der Kinder – und Jugendfachstelle führt.

Interessierte Jugendliche bis Anfang 20 können sich auch direkt bei der Kinder – und Jugendfachstelle Region Konolfingen melden (jugendarbeit@konolfingen.ch).

Vereinbarung über die besonderen Massnahmen im Kindergarten und in der Volksschule 22.02.2012

Der Gemeinderat hat am 8. Februar 2012 die «Vereinbarung über die besonderen Massnahmen im Kindergarten und in der Volksschule» genehmigt. Die Vereinbarung wurde an das Neue Finanzierungsmodell der Volksschule (NFV) angepasst. Sie tritt am 1. August 2012 in Kraft.

Die Vereinbarung

  • dient dem Festsetzen und Bewirtschaften der Lektionen des Pools für die Integration und besondere Massnahmen in der IBEM-Region Biglen;
  • regelt das Erfassen und Abklären der Kindergarten-kinder, der Schülerinnen und Schüler mit Lernstörungen oder Lernbehinderungen sowie der Kinder mit Behinderungen;
  • regelt das Bewilligungs- und Zuweisungsverfahren sowie das Festlegen der Zuständigkeiten;
  • regelt die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften, den Schulbehörden und den Fachinstanzen.

Das Volksschulgesetz vom 19. März 1992 beinhaltet insbesondere auch Bestimmungen über die Integration und besondere Massnahmen (Artikel 17).

Die Schulen von Biglen (Kindergarten und Primar-schule / Sekundar- und Realschule) möchten sich als vollintegrative Schulen profilieren, die für alle Kinder Platz haben und Unterstützung anbieten, auch für diejenigen, welche bisher eine Kleinklasse besucht haben.

Die Schulen von Arni, Biglen, Landiswil und Walkringen haben sich für das Modell 2 – Umsetzung mit integrativen Förderformen (ohne BK) – entschieden. Es wird damit die volle Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in der Regelklasse angestrebt, und zwar ohne die Führung von besonderen Klassen. Grundlage bilden die gemeinsam erarbeiteten Rahmenbedingungen und die kantonalen Vorgaben.

Die Vereinbarung über die besonderen Massnahmen im Kindergarten und in der Volksschule aus dem Jahr 2009 musste an das neue Finanzierungsmodell der Volksschule angepasst werden.

Gemeindeverband Feuerwehr «Regio Gumm» – Abgeordnete der Verbandsgemeinden 22.02.2012

Der Gemeinderat hat am 8. Februar 2012 als Delegierte in den Gemeindeverband Feuerwehr «Regio Gumm» (Abgeordnete der Verbandsgemeinden) gewählt:

Beatrice Eichenberger, Lochmatt 104
Peter Habegger, Rohrstrasse 45
Guido Heiniger, Pfarrhausweg 5

Die Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes besteht aus den Abgeordneten der Verbandsgemeinden.

Biglen verfügt aufgrund der Einwohnerzahl über 3 Stimmen an der Versammlung.

Der Gemeindeverband Feuerwehr «Regio Gumm» ist am 1. Januar 2010 gestartet.

Gemeindeverband Feuerwehr «Regio Gumm» – Projekt «Ersatz von Mannschaftsausrüstungen» – Verpflichtungskredit 22.02.2012

Der Gemeinderat hat am 8. Februar 2012 den Verpflichtungskredit von Fr. 160‘000.— für das Projekt «Ersatz von Mannschaftsausrüstungen» bewilligt. Die Mannschaftsausrüstungen werden dabei in den nächsten Jahren sukzessive ersetzt.

Das Projekt kann vollumfänglich aus den Mitteln des Gemeindeverbandes finanziert werden. Die Verbandsgemeinden werden nicht belastet.

Die Gebäudeversicherung des Kantons Bern überarbeitet ihre Weisungen ständig. Bei den Brandschutzhosen und –jacken sind die Anforderungen erneut erhöht worden. Diese Ausrüstungsgegenstände müssen unter anderem über mehr Leuchtstreifen verfügen, damit die Sicherheit der Feuerwehrangehörigen (auch nachts) jederzeit gewährleistet werden kann.

Die Feuerwehrkommission beabsichtigt nun, in den nächsten 4 Jahren jeweils 40 Mannschaftsausrüstungen zu ersetzen. Sie hat dabei darauf hingewiesen, dass die Einhaltung der GVB-Weisungen unumgänglich ist.

Der Verbandsrat unterstützt das Projekt «Ersatz von Mannschaftsausrüstungen» der Feuerwehrkommission. Die Sicherheit der Feuerwehrangehörigen hat für die Verbandsorgane oberste Priorität.

Das Organisationsreglement der Feuerwehr «Regio Gumm» regelt insbesondere auch die Befugnisse der einzelnen Verbandsorgane. Für die Erteilung eines Verpflichtungskredites von Fr. 160‘000.— sind die Verbandsgemeinden zuständig.

Die Delegiertenversammlung hat am 22. November 2011 beschlossen, den Verbandsgemeinden zu beantragen, einen Verpflichtungskredit von Fr. 160‘000.— für den Ersatz von Mannschaftsausrüstungen zu bewilligen.

Gemeinde- und Gemeinderatsvizepräsidium – Wahl 22.01.2012

Der Gemeinderat hat am 11. Januar 2012 aus seiner Mitte Beatrice Eichenberger, Lochmatt 104 (BDP), als neue Gemeinde- und Gemeinderatsvizepräsidentin für die Legislaturperiode 2012 – 2015 still gewählt.

Die Gemeindeordnung vom 24. Mai 2011 hält fest, dass der Gemeinderat aus seiner Mitte die Gemeinde- und Gemeinderatsvizepräsidentin oder den Gemeinde- und Gemeinderatsvizepräsidenten wählt (Artikel 19, Absatz 4).

Primarstufe Biglen – Einsetzung eines Planungsausschusses 22.01.2012

Der Gemeinderat Biglen hat die Bildungskommission beauftragt, für die Neustrukturierung der Primarstufe in Biglen einen Planungsausschuss einzusetzen.

Dieser Planungsausschuss soll verschiedene Möglichkeiten bzw. Modelle für eine zukunftsfähige, optimierte und flexible Schulorganisation unter Berücksichtigung der pädagogischen, finanziellen und personellen Aspekte entwickeln, vergleichen und gewichten.

Die Schülerzahlen in der Gemeinde Biglen sind sinkend. Auf das Schuljahr 2011 / 2012 musste bereits eine Klasse geschlossen werden. Es hat nun noch 5 Primarklassen, weil das dritte und vierte Schuljahr in einer jahrgangsgemischten Klasse geführt werden.

Die Schule kann für das kommende Schuljahr (2012 / 2013) mit der Führung von 5 Klassen planen. Im Schuljahr 2013 / 2014 gibt es noch einen Durchschnitt von 17.5 Schülern pro Klasse. Die Richtlinien der Erziehungsdirektion des Kantons Bern für die Schülerzahlen bleiben vorläufig in Kraft, d.h. es wird ein Mittelwert von 21 angestrebt. Eine absolute obere und untere Limite für die Klassengrösse wird im Zusammenhang mit der NFV noch diskutiert. Ein Entscheid ist aber nicht vor 2014 / 2015 zu erwarten.

Das Projekt wird vom Institut für Weiterbildung der Pädagogischen Hochschule (PH) begleitet.

Integrationsmassnahmen – Abschluss einer Leistungsvereinbarung 22.01.2011

Der Gemeinderat Biglen hat mit der Einwohnergemeinde Konolfingen für den Bereich «Integration» eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen.

Personen mit Wohnsitz in Biglen können seit 1. Januar 2012 das Dienstleistungsangebot der Fachkommission «Integration» der Gemeinde Konolfingen nutzen. Bei genügender Nachfrage können einzelne Dienstleistungen (z.B. Deutschkurse) auch in Biglen angeboten werden.

Die Fachkommission unterstützt die Mitbürgerinnen und Mitbürger anderer Kulturen in ihrer Integration in den Gemeinden. Sie fördert das Verständnis und die Toleranz für die verschiedenen Kulturen. Durch eine rechtzeitige Förderung der Sprachkenntnisse, der Kenntnisse unserer Kultur und Lebensgewohnheiten, unserer Rechte und Pflichten in der politischen Gesellschaftswelt soll der ausländischen Wohnbevölkerung die Aufnahme und das Leben in der Schweiz erleichtert werden. Die Fachkommission organisiert und führt zu diesem Zweck Veranstaltungen durch.

Der Kanton Bern hat die Gemeinden beauftragt, Integrationsmassnahmen zu treffen. Biglen hat die Einwohnergemeinde Konolfingen (Sitzgemeinde des Regionalen Sozialdienstes) angefragt, ob in diesem Bereich eine regionale Zusammenarbeit möglich wäre.

Verteilung der Departemente 2012 – 2015 23.12.2011

Der Gemeinderat hat die Departemente für die Legislaturperiode 2012 – 2015 wie folgt zugewiesen:
Präsidiales / Planung / Resultateprüfung:
Peter Habegger (FDP)
Bildung / Kultur / Sport:
Regula König (FDP)
Soziales / Gesundheit:
Verena Moser (SVP)
Bau:
Walter Portenier (SVP)
Öffentliche Sicherheit:
Peter Appenzeller (SP)
Infrastruktur:
Guido Heiniger (BDP)
Finanzen / Volkswirtschaft:
Beatrice Eichenberger (BDP)

Stellungnahme zur geplanten Sekundarschule Walkringen 22.02.2011

Die Einwohnergemeinde Biglen führt bereits seit 1878 eine Sekundarschule. Die regionale Sekundarschule für die Gemeinden Arni, Biglen, Landiswil und Walkringen befindet sich seit 1905 am heutigen Standort.

Die Einwohnergemeinde Biglen (Sitzgemeinde der regionalen Sekundarschule Biglen) und die Anschlussgemeinden Arni, Landiswil und Walkringen haben letztmals im Januar / Februar 2005 einen neuen Zusammenarbeitsvertrag abgeschlossen.

Biglen verpflichtet sich dabei, die Schülerinnen und Schüler der Anschlussgemeinden in die Sekundarschule Biglen aufzunehmen, sofern diese die Bedingungen für einen Übertritt erfüllen.

Die Nachbargemeinde Walkringen träumt bereits seit Jahrzehnten von einer eigenen Sekundarschule. Im Zusammenhang mit dem Wechsel des Schulmodells (von 4/5 auf 6/3) im Jahr 1991 wurde das Problem einer eigenen Sekundarschule eingehend erörtert.

Walkringen hat nach eingehenden Abklärungen am 22. Juni 1993 mitgeteilt, dass aus organisatorischen

und vor allem finanziellen Überlegungen die Führung einer eigenen Sekundarschule nicht in Frage komme.

Die Einwohnergemeinde Walkringen wollte es noch einmal versuchen und hat deshalb im Mai 1999 ein Gesuch um Eröffnung einer eigenen Sekundarschule beim Kanton eingereicht.

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat das Gesuch unserer Nachbargemeinde am 27. Oktober 1999 definitiv abgewiesen.

Die Stimmberechtigten von Biglen haben in der Folge an der Urnenabstimmung vom 2. Dezember 2001 einen Bruttokredit von mehr als 2 Mio. Franken für den Neubau eines Schulhauses erteilt.

Die neuen Schulräume konnten am 1. August 2003 bezogen werden. Die Sekundar- und Realschule wird seither an einem Standort (Enetbachstrasse 6, Biglen) geführt.

Biglen hat im November 2009 – inoffiziell – erfahren, dass die Einwohnergemeinde Walkringen eine eigene Oberstufe mit einem durchlässigen Modell anstrebt. Es sollen in Zukunft keine Schülerinnen und Schüler mehr nach Biglen geschickt werden.

Die Gemeinden Arni, Biglen, Landiswil und Walkringen haben darauf hin beschlossen, eine gemeinsame Lösung für den Sekundarschulkreis Biglen zu suchen. Es wurde dafür eine Arbeitsgruppe eingesetzt.

Die Arbeitsgruppe hat eine Gemeindeumfrage am
17. November 2010 ausgewertet. Das Ergebnis hat aufgezeigt, dass alle Gemeinden (1. oder 2. Priorität) der Beibehaltung des Status Quo (Sekundarschule in Biglen) zustimmen können.

Die Katze ist aus dem Sack – Der Gemeinderat Walkringen hat trotzdem definitiv beschlossen, den zuständigen kantonalen Stellen ein erneutes Gesuch für eine eigene Sekundarschule einzureichen.

Der Gemeinderat Biglen hat am 10. Februar 2011 seine Stellungnahme verabschiedet. Er kann einer eigenen Sekundarschule Walkringen aus folgenden Gründen nicht zustimmen:

Finanzielle Auswirkungen

Die erwarteten Schülerzahlen der kommenden Jahre zeigen auf, dass rund 30 – 35 Schülerinnen und Schüler aus Walkringen weniger die Sekundarschule in Biglen besuchen werden. Die Gemeinde Biglen verliert damit Schulgelder zur Deckung der Betriebs- und Infrastrukturkosten von jährlich rund Fr. 180‘000.—.

Die Folge sind aber auch leerstehende Räume, die nicht anderweitig genutzt werden können. Die gesamten Betriebs- und Infrastrukturkosten könnten in Zukunft nicht einfach auf die verbleibenden Schüler-innen und Schüler – insbesondere auf diejenigen von Arni und Landiswil – verteilt werden, da sonst inakzeptabel hohe Schulgelder die Folge wäre. Also wird die Gemeinde Biglen, welche in den Jahren 2002/2003 in guten Treu und Glauben auf die gemeinsame Zukunft das Oberstufenschulhaus für 2.3 Mio. Franken (!) erweitert hat, auf den leeren Räumen und damit dem Ausfall sitzen bleiben.

Mit der Neuordnung des FILAG werden die Klassengrössen direkte Auswirkungen auf die jeweilige Schule bzw. Gemeinde haben. Nach dem alten System bezahlte eine Gemeinde pro zusätzliche Klasse nur Fr. 10‘800.— mehr in den Lastenausgleich. Mit dem neuen FILAG wird sich nun der Gemeindeanteil pro zusätzliche Klasse um mindestens Fr. 90‘000.—

(50 % der Personalkosten einer Primarklasse im 2008) erhöhen. Je kleiner nun eine Schule ist, je stärker werden sich die demografische Entwicklung und die schwankenden Schülerzahlen der beteiligten Gemeinden auswirken. Sinnvolle Klassengrössen sind daher schwieriger zu realisieren, d.h. es müssen finanziell unattraktive Klassengrössen geführt werden, was zu weiteren Mehrkosten für alle beteiligten Gemeinden führen wird.

Pensen, Lehrpersonen

Verglichen mit der heutigen Situation würden zwischen 65 und 85 Lektionen wegfallen. Dies entspricht 2.3 bis 3 Vollzeitstellen. Da möglicherweise zuerst Teilpensenlehrkräfte entlassen werden müssten, würden schätzungsweise 4 bis 6 Lehrpersonen ihre Stelle verlieren.

Unterrichtsqualität

Die verbleibenden Lehrpersonen müssten auf einem breiteren Spektrum von Fächern unterrichten als bisher. Eine Spezialisierung wäre viel weniger möglich. Dadurch ist die Vertiefung in den einzelnen Fächern erschwert. Die Unterrichtsqualität würde darunter leiden.

Angebot an Freifächern

Das Angebot an Freifächern müsste durch die kleinere Anzahl von Klassen resp. Schülerinnen und Schülern eingeschränkt werden. So müsste die Schule auf diverse Lektionen «Angebot der Schule» verzichten. Mehrere Lektionen «Mittelschulvorbereitung» und «Individuelle Lernförderung» müssten auch gestrichen oder in verschiedenen Niveaus unterrichtet werden.

Ein allfälliges, gemeinsames «Angebot der Schule» mit der Oberstufe Walkringen hätte zur Folge, dass Schülerinnen und Schüler unter Umständen für 1 Lektion den Weg Biglen – Walkringen oder umgekehrt zurücklegen müssten. Ob in einem solchen Fall ein «Angebot der Schule» attraktiv wäre, ist fraglich.

Schlussbemerkungen

Eine eigene Sekundarschule Walkringen hat für die Schülerinnen / Schüler und Eltern praktisch nur negative Auswirkungen. Das Unterrichtsangebot wird kleiner, die Unterrichtsqualität wird vermindert und die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit eingeschränkt. Dies gilt für die verkleinerte Sekundarschule Biglen und die neue Sekundarschule Walkringen.

Das Bildungsangebot verschlechtert sich für alle Gemeinden im Einzugsgebiet der Sekundarschule Biglen. Durch die Verzettelung der Kräfte wird das Angebot des Unterrichts sowohl quantitativ als auch qualitativ nicht mehr so gut sein.

Departementszuteilung im Gemeinderat 18.01.2005

Die als Ersatz von Fritz Moser in den Gemeinderat eingetretene Anne Käthe Röthlisberger übernimmt das Departement "Öffentliche Sicherheit". Die bisherigen Mitglieder des Gemeinderates haben keinen Departementswechsel gewünscht. Die Departementszuteilung präsentiert sich damit wie folgt (in Klammern die Stellvertretungen): Präsidiales / Planung / Resultateprüfung: Jean-Paul Mange (Ulrich Moser); Bildung / Kultur / Sport: Peter Habegger (Anne Käthe Röthlisberger); Soziales / Gesundheit: Anna Elisabeth Aeschlimann (Matthias Keller); Bau / Umwelt / Liegenschaften: Ulrich Moser (Ulrich Schlüchter); Öffentliche Sicherheit: Anne Käthe Röthlisberger (Ulrich Moser); Gemeindebetriebe (Ver- und Entsorgung): Ulrich Schlüchter (Peter Habegger); Finanzen / Volkswirtschaft: Matthias Keller (Anna Elisabeth Aeschlimann).

Gemeinderat spendet für die Flutopfer 18.01.2005

Die riesige Naturkatastrophe in Südostasien lässt auch den Gemeinderat von Biglen nicht unberührt. Er hat beschlossen, zu Gunsten der Glückskette 2'000 Franken zu spenden.

Wechsel im Gemeinderat 10.10.2004

Im Gemeinderat von Biglen kommt es zu einem Wechsel: Anne Käthe Röthlisberger (FWB) übernimmt für den Rest der Legislaturperiode das Amt von Fritz Moser (FWB), welcher auf Ende Dezember 2004 aus persönlichen und beruflichen Gründen seine Demission eingereicht hat. Röthlisberger war die erste Ersatzkandidatin auf der Liste der Freien Wähler Biglen.

Jugendliche erhalten einen Treff 10.10.2004

Von Dezember 2004 bis vorläufig Ende März 2005 erhalten Biglens Jugendliche in der BSA Enetbach einen Jugendraum. Der Jugendtreff "Sonic" wird ein Mal pro Woche von 19.30 bis 23.30 Uhr für 13- bis 20-Jährige geöffnet sein. Angeboten werden ein Barbetrieb mit Mineralwassern und Snacks, Spiele, Tischfussball, Musik und Diskussionsmöglichkeiten. Als verantwortliche Person wurde Harri Wäfler, Jugendarbeiter der Kirchgemeinde Worb, bestimmt. Für den Treffbetrieb hat der Gemeinderat klare Regeln wie Rauch-, Drogen und Alkoholverbot erlassen. Die Einhaltung dieser Regeln soll auch überprüft werden.

Die Eröffnung des Jugendraumes "Sonic" geht auf eine Bitte zurück, welche Jugendliche im Herbst 2004 an der Gemeinderat gerichtet hatten.

Mutationen bei der Feuerwehr 10.10.2004

Thomas Schär ist vom Gemeinderat Biglen zum neuen Stellvertreter des Feuerwehrkommandanten gewählt worden. Er ersetzt Hanspeter Lüdi, welcher nach rund 30 Jahren Dienst für die Feuerwehr auf Ende Dezember seine Demission eingereicht hat. Fritz Moser ist zum Leutnant und Zugführer des 2. Zuges befördert worden.

Biglen für Verwaltungsregion Bern-Mittelland 02.09.2004

Der Gemeinderat hat sich für die Zugehörigkeit von Biglen zur künftigen Verwaltungsregion Bern-Mittelland in einem Amtsbezirk Konolfingen ausgesprochen. In einer Umfrage der Region Kiesental hält der Gemeinderat weiter fest, dass die Anliegen der Gemeinden bei der Bezirkszugehörigkeit zu berücksichtigen sind. Die Region Kiesental muss dabei nicht unbedingt zusammenbleiben.

Der Grosse Rat des Kantons Bern hat am 29. April 2004 in einer Planungserklärung beschlossen, die 200jährige Struktur des Kantons Bern mit seinen Amtsbezirken aufzuheben und durch ein „Modell 5/8+“ zu ersetzen. Dieses Modell sieht vor, den Kanton in fünf Verwaltungsregionen mit mindestens acht Verwaltungskreisen einzuteilen.

Gemäss Beschluss des Grossen Rates gehört der Amtsbezirk Konolfingen zur künftigen Verwaltungsregion Emmental-Oberaargau und nicht zur Verwaltungsregion Bern-Mittelland. Zahlreiche Gemeinden im Amt Konolfingen haben sich in den letzten Wochen gegen diese Zuteilung ausgesprochen und die Zugehörigkeit zur Region Bern-Mittelland gefordert.

Gemeinderat von Biglen für fakultatives kommunales Ausländerstimmrecht 02.09.2004

Der Gemeinderat von Biglen hat der Schaffung eines fakultativen kommunalen Stimmrechts für Ausländerinnen und Ausländer grundsätzlich zugestimmt. Im Vernehmlassungsverfahren des Verbandes Bernischer Gemeinden schreibt der Gemeinderat von Biglen, er bevorzuge die Variante B. Gemäss dieser Variante sollen die Modalitäten des Stimm- und Wahlrechts für Ausländerinnen und Ausländer im kantonalen Recht abschliessend geregelt werden.

Der Grosse Rat des Kantons Bern hat am 2. April 2001 eine Motion zum Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer überwiesen. Der Regierungsrat hat dem Grossen Rat mit Bericht vom 5. März 2003 die Einführung des fakultativen kommunalen Ausländerstimmrechtes vorgeschlagen. Die Gemeinden sollen dabei ermächtigt werden, das Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer einzuführen, allerdings nur, wenn sich die Ausländerinnen und Ausländer seit mindestens 10 Jahren in der Schweiz aufgehalten haben, wovon die letzten 5 Jahre im Kanton.

Gemeinderat von Biglen verzichtet auf die Erneuerung der militärischen Anlagen 02.09.2004

Der Gemeinderat von Biglen hat beschlossen, keine Investitionen mehr in die gemeindeeigenen militärischen Anlagen zu tätigen. Auf die Sanierung und Erneuerung der militärischen Anlagen soll verzichtet werden. Der Gemeinderat stützt seinen Entscheid auf eine umfassende Standortbestimmung, die von einem vom Gemeinderat eingesetzten Arbeitsausschuss ausgearbeitet worden ist.

Die Abklärungen des Arbeitsausschusses haben insbesondere ergeben, dass
- Biglen weiterhin ein Militärstandort bleiben kann (als „Filiale“ von Grosshöchstetten“);
- die militärischen Anlagen (insbesondere Küche, Unterkünfte für die Offiziere, Truppenparkplätze) die Anforderungen der Armee XXI nicht mehr erfüllen;
- der Rückgang der Truppen weiter gehen wird;
- bei den Militäreinquartierungen der freie Markt herrscht und der Wettbewerbsdruck unter den Gemeinden weiter zunehmen wird;
- die Truppen bei der Wahl der Gemeinden völlig frei sind;
- die Ausbildungsregionen keine Möglichkeit haben, einzelnen Gemeinden Truppen verbindlich zuzuweisen;
- es selbst nach einer Sanierung / Erneuerung der militärischen Anlagen keine Einquartierungsgarantien und damit keinen gesicherten Ertrag gibt.

Bigler Gemeinderechnung 2003 leicht besser als das Budget 20.04.2004

Die Gemeinderechnung von Biglen für das Jahr 2003 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 338'513.36 ab. Im Voranschlag war ein Aufwandüberschuss von Fr. 350'700.- vorgesehen. Die Rechnung schliesst somit um Fr. 12'186.64 besser ab als budgetiert. Das Eigenkapital der Gemeinde Biglen beträgt Ende 2003 Fr. 1'529'281.70. Dies entspricht rund zehn Steuerzehnteln.

Der ordentliche Steuerertrag im Jahr 2003 blieb unter den Erwartungen. Insbesondere bei den juristischen Personen waren ausserordentliche Herabsetzungen zu verzeichnen. Bei den Steuern musste infolge Uneinbringlichkeit viel mehr abgeschrieben werden als budgetiert (Mehraufwand total Fr. 87'141.45). Ein Teil konnte mit der Wertberichtigung aufgefangen werden. Die Investitionen wurden im vergangenen Jahr wie geplant ausgeführt und erreichten ein Volumen von 2,062 Millionen Franken. Die Abschreibungen und der Zinsaufwand bewegten sich im Rahmen des Budgets.

Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung vom 14. Mai, die Jahresrechnung 2003 zu genehmigen.

Neues Atemschutzfahrzeug für die Feuerwehr Biglen 20.01.2004

Die Feuerwehr Biglen erhält ein neues Atemschutzfahrzeug. Der Gemeinderat hat für die Anschaffung einen Gesamtkredit von 80'000 Franken bewilligt.

Das neue Atemschutzfahrzeug mit Vierradantrieb bietet Platz für sechs Atemschutzträger und für das gesamte Einsatzmaterial der Atemschutzträger. Das neue Fahrzeug der Marke „Fiat Ducato“ ersetzt das bisherige 31-jährige Einsatzfahrzeug. Das von der Oberdiessbacher Firma Vogt hergestellte neue Atemschutzfahrzeug wird voraussichtlich im Juli oder August 2004 ausgeliefert. Der Atemschutz ist innerhalb der Feuerwehrorganisation eines der wichtigsten Elemente. Bei der Feuerwehr Biglen ist der Atemschutz transportmässig nicht mehr so ausgerüstet, dass er seine Aufgaben optimal ausführen kann. Das bisherige Fahrzeug ist mit dem Material für den Ersteinsatz überladen und konnte keine Atemschutzpersonen transportieren.

Der im Dezember 1999 abgeschlossene Zusammenarbeitsvertrag mit der Nachbargemeinde Arni verpflichtet die Feuerwehr von Biglen, den Atemschutz auch in Arni zu gewährleisten.

Departemente verteilt 09.01.2004

Der von 9 auf 7 Mitglieder verkleinerte Gemeinderat hat in seiner ersten Sitzung der neuen Legislatur die Departemente verteilt. Der neu gewählte Peter Habegger (FDP) übernimmt das Departement „Bildung / Kultur / Sport“, Ulrich Schlüchter (SVP) „Gemeindebetriebe (Ver- und Entsorgung)“ und Matthias Keller (SP) „Finanzen / Volkswirtschaft“. Die bisherigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte behalten ihre Aufgaben - diese allerdings nach neuer Organisationsverordnung definiert: Anna Elisabeth Aeschlimann (SVP) „Soziales / Gesundheit“, Ulrich Moser (SVP) „Bau / Umwelt / Liegenschaften“ und Fritz Moser (FWB) „Öffentliche Sicherheit“. Gemeinde- und Gemeinderatspräsident Jean-Paul Mange (FDP) übernimmt von Amtes wegen das Departement „Präsidiales/Planung/Resultateprüfung“. Als Gemeinde- und Gemeinderats-Vizepräsident wurde Ulrich Moser gewählt. Moser hatte dieses Amt bereits im Jahr 2003 inne.

Weitere Lehrstelle in der Verwaltung 23.09.2003

Der Gemeinderat von Biglen hat beschossen, eine weitere Lehrstelle anzubieten. Ab August 2004 werden damit in der Gemeindeverwaltung zwei Jugendliche zu Kauffrau beziehungsweise Kaufmann ausgebildet.

Ab 2004 vier „Tageskarten Gemeinde“ 23.09.2003

Der Gemeinderat von Biglen hat beschlossen, die Anzahl der SBB-Generalabonnemente von bisher zwei auf vier zu erhöhen. Die Benützungsgebühr beträgt weiterhin 30 Franken. Die „Tageskarte Gemeinden“ (bisher Flexicard) können im Online-Schalter von www.biglen.ch bestellt und bezahlt werden.

Neues Lokal für Vereine und Bevölkerung 23.09.2003

Den Dorfvereinen und der Bevölkerung von Biglen steht an der Syrengasse ab sofort ein Lokal zur Verfügung. Es handelt sich dabei um die ehemalige Betriebskantine "Treffpunkt" der Bigla. Mit dem Jodlerklub, der Musikgesellschaft und der Trachtengruppe Biglen haben sich bereits erste Nutzergruppierungen angemeldet. Der "Treffpunkt" wird an Wochentagen, insbesondere aber an den Wochenenden an weitere Organisationen, Gesellschaften und Privatpersonen vermietet. Als "Hüttenwart" steht Urs Freiburghaus, Telefon G. 031 701 11 33, zur Verfügung. Die Benützungsreglemente sollen noch erarbeitet werden. Der Gemeinderat hofft, dass mit diesem Angebot die Raumnot bei den Dorfvereinen etwas gemildert werden kann.

Finanzplan 2003 - 2008 genehmigt 23.09.2003

Der Gemeinderat hat den Finanzplan 2003 – 2008 genehmigt. Der Plan zeigt auf, dass die wichtigsten Tragbarkeitskriterien auch bei einer tieferen Steueranlage erfüllt werden. Der Gemeinderat prüft nun mit dem Voranschlag 2004 eine Senkung der Steueranlage. Der Voranschlag wird vom Gemeinderat am 16. Oktober 2004 behandelt und der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2003 zur Genehmigung vorgelegt.
[i] Den Kommentar zum Finanzplan 2003 - 2008 finden Sie hier...

Gemeindewahlen: Resultatdienst per SMS 23.09.2003

Die Gemeinde Biglen bietet am 30. November 2003 einen SMS-Wahlendienst an: Interessierte werden per SMS oder E-Mail benachrichtigt, sobald die Resultate der Gemeindewahlen im Internet (www.biglen.ch) verfügbar sind. Die Anmeldung für den Service erfolgt über ein Formular in der Rubrik "News" der Gemeindewebsite.

Zone mit Planungspflicht „Arnistrasse“ genehmigt 11.08.2003

Der Gemeinderat von Biglen hat die Baureglementsänderung „Zone mit Planungspflicht Nr. 9 Arnistrasse“, die geringfügige Aenderung des Zonenplanes und die Ueberbauungsordnung genehmigt. Während der Plan- und Mitwirkungsauflage war eine Mitwirkungseingabe eingereicht worden.

Gemeindebeitrag für Senioren-Hobby-Ausstellung 2003 11.08.2003

Der Gemeinderat von Biglen unterstützt die Senioren-Hobby-Ausstellung 2003 mit einem freiwilligen Gemeindebeitrag. Die Ausstellung findet am Wochenende vom 27. und 28. September in der Mehrzweckhalle Arnisäge in Arni statt. Die Ausstellung wird vom Verein für das Alter Pro Senectute Amt Konmolfingen durchgeführt. Seniorinnen und Senioren aus den Gemeinden Arni, Biglen, Grosshöchstetten, Landiswil, Schlosswil und Walkringen werden ihre Liebhabereien ausstellen.

Personelle Aenderungen auf der Gemeindeverwaltung 11.08.2003

Auf der Gemeindeverwaltung Biglen hat Daniela Bühler, Grosshöchstetten, die Lehrabschlussprüfung als kaufmännische Angestellte erfolgreich bestanden. Daniela Bühler wird weiterhin auf der Gemeindeverwaltung von Biglen arbeiten, als Sachbearbeiterin „Gemeindeverwaltung“ mit den Hauptbereichen Steuern, Ortspolizei, Finanz- und Rechnungswesen. Manuela Studer, die im Rahmen eines befristeten Arbeitsverhältnisses ein Jahr auf der Gemeindeverwaltung von Biglen arbeitete, hat auf der Gemeindeverwaltung Dürrenroth eine neue Arbeitsstelle angetreten. Manuela Studer hatte im Sommer 2002 die Nachfolge von Cornelia Burkhalter angetreten. Die Münsingerin Natascha Schneider hat auf der Gemeindeverwaltung Biglen ihre Lehre als Kauffrau mit Fachrichtung „Oeffentliche Verwaltung“ angetreten.

"Steuerbüchlein" wird nicht mehr veröffentlicht 11.08.2003

Der Gemeinderat von Biglen hat beschlossen, künftig auf die Veröffentlichung des „Steuerbüchleins“ (Registerdaten, Liste, Auflage) zu verzichten. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, die Steuerdaten auf der Verwaltung abzufragen. Die Gemeinde ist berechtigt, für diese schriftlichen oder mündlichen Einzelauskünfte eine angemessene Gebühr zu verlangen. Die Auskunft beschränkt sich auf folgende Informationen: Steuerbares Einkommen und Vermögen, steuerbarer Gewinn, steuerbares Kapital, amtlicher Wert der Grundstücke in der Gemeinde Biglen. Seit der Einführung der Gegenwartsbesteuerung gibt es keinen geeigneten Zeitpunkt mehr für die Veröffentlichung des sogenannten Steuerbüchleins. Dieses ist schon beim Druck veraltet.

Neuer Feuerungskontrolleur 11.08.2003

Der Gemeinderat von Biglen hat den Münsinger Kaminfegermeister Roland Morgenthaler ab 1. Januar 2004 als neuen Feuerungskontrolleur der Gemeinde gewählt. Roland Morgenthaler ersetzt Frédéric Gerber, welcher das Auftragsverhältnis mit der Gemeinde ausgelöst hat. Mit dieser Aenderung wird die Vision des Bernischen Kaminfegermeisterverbandes („Drei Dienstleistungen unter einem Hut“) in Biglen bereits im nächsten Jahr Wirklichkeit: Die Feueraufsicht, die Reinigung und die Feuerungskontrolle würden zusammengefasst und von einer einzigen Fachperson angeboten.

Projektierung eines zweiten Kindergartens 11.08.2003

In Biglen wird ein zweiter Kindergarten projektiert. Der Gemeinderat hat die Bauingenieur- und Planungsfirma Töngi, Wolf & Partner in Biglen mit der Projektierung beauftragt. Zudem hat der Gemeinderat eine Spezialkommission eingesetzt, die die Ausarbeitung des Projektes begleitet. Das Kindergartenprojekt soll der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember zum Entscheid vorgelegt werden. Am 2. Mai hatte die Gemeindeversammlung ein neues Kindergartenreglement erlassen, das nun auch den fünf- und sechsjährigen Kindern den Besuch des Kindergartens ermöglicht. Deshalb ist die Gemeinde auf zusätzlichen Raum angewiesen.

Beteiligung an Landschaftsplanung Kiesental 11.08.2003

Die Einwohnergemeinde Biglen beteiligt sich an der Landschaftsplanung der Region Kiesental. Die Mitgliederversammlung der Region Kiesental hatte im Frühling beschlossen, eine regionale Landschaftsplanung zur Umsetzung der Öko-Qualitätsverordnung des Bundes auszuarbeiten. Ab dem 1. Januar 2004 werden Beiträge an ökologische Ausgleichsmassnahmen nur noch in Anwendung der Öko-Qualitätsverordnung ausbezahlt. Grundlage dafür bildet ein Vernetzungskonzept, welches vom Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern genehmigt werden muss. Die Region will ein solches regionales Vernetzungskonzept (als Grundlage für die künftige Auszahlung von Beiträgen) auszuarbeiten. Bisher haben die Kiesental-Gemeinden Biglen, Konolfingen, Oberhünigen, Schlosswil und Zäziwil ein Landschaftsentwicklungskonzept erarbeitet und Verträge mit Bewirtschaftern abgeschlossen. Biglen hat mit sieben Bewirtschaftern Verträge abgeschlossen. Die Gemeindeversammlung hat am 28. April 2000 als Grundlage dafür das Reglement über die Gewährung von Beiträgen an die Massnahmen des Schutzes und der Gestaltung von Natur und Landschaft erlassen.

Landwirtschaftsentwicklungskonzept wird angepasst 04.03.2003

Der Gemeinderat hat beschlossen, das gemeindeeigene Landschaftsentwicklungskonzept an die künftige Öko-Qualitätsverordnung (ÖQV) des Bundes anzupassen und sich am regionalen Vernetzungsprojekt der Region Kiesental zu beteiligen. Unter den 20 Gemeinden der Region Kiesental war eine Umfrage durchgeführt worden, um das Interesse an der gemeinsamen Erarbeitung der planerischen Voraussetzungen zur Umsetzung der ÖQV zu erfassen. Gemäss ÖQV ist  vorgesehen, dass der Bund Beiträge an Ökoflächen und Vernetzungsprojekte entrichtet, sofern entsprechende Kriterien erfüllt werden. Mit der Konzepterarbeitung und einer pragmatischen Planung will die Region Kiesental gewährleisten, dass die Gemeinden die geforderten Anpassungen vornehmen können.

Für Variante mit drei Sozialdiensten 04.03.2003

Der Gemeinderat hat sich bei einer Umfrage des Regierungsstatthalters über die künftige Regionalisierung der Sozialdienste im Amt Konolfingen für die Variante mit drei Sozialdiensten (Standortgemeinden Konolfingen, Münsingen, Worb) entschieden. Biglen würde dabei dem Sozialdienst Worb zugeteilt. Das Gesetz und die Verordnung über die öffentliche Sozialhilfe sind am 1. Januar 2002 in Kraft getreten. Handlungsbedarf besteht, weil der Regierungsrat darin eine Mindestgrösse für Sozialdienste von 150 Stellenprozenten festgelegt hat. Der Regionale Sozialdienst Biglen, dem auch die Gemeinden Landiswil und Walkringen angeschlossen sind, verfügt über 80 anerkannte Stellenprozente.

Jean Marc Voumard neu in der Elektrizitäts- und Wasserkommission 04.04.2003

Der Gemeinderat hat Jean Marc Voumard, geb. 1943, Aueliweg 23, Biglen, für den Rest der Legislaturperiode 2000 – 2003 als neues Mitglied in die Elektrizitäts- und Wasserkommission gewählt. Jean Marc Voumard ersetzt dabei Beat Beutler, Dürrenthan 87, welcher seine Demission per 31. Dezember 2002 eingereicht hatte.

Neue Gemeindeorganisation genehmigt 03.03.2003

Der Gemeinderat hat die neue Gemeindeorganisation genehmigt. Die beiden neuen Gemeindeerlasse, die Gemeindeordnung und das Reglement über Abstimmungen und Wahlen, werden der Gemeindeversammlung vom 2. Mai 2003 zum Entscheid vorgelegt. Das Informations- und Vernehmlassungsverfahren zur neuen Gemeindeorganisation war am 8. August 2002 abgeschlossen worden. Die Parteien, Gruppierungen und Privatpersonen, welche sich am Mitwirkungsverfahren beteiligt hatten, waren am 11. Dezember 2002 informiert worden. Das Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern hat die neuen Gemeindeerlasse mit Bericht vom 20. Januar 2003 vorgeprüft. Der Gemeinderat hat gestützt auf diesen Vorprüfungsbericht an seiner Sitzung vom 6. Februar 2003 noch geringfügige, redaktionelle Änderungen vorgenommen.

Teilrevision des Abwasserentsorgungsreglementes genehmigt 03.03.2003

Der Gemeinderat hat die Teilrevision des Abwasserentsorgungsreglementes genehmigt. Die Reglementsänderung wird der Gemeindeversammlung vom 2. Mai 2003 zum Entscheid vorgelegt. Mit der neuen reglementarischen Grundlage können nun für das Strassenabwasser aus Kantonsstrassen, aber auch für dasjenige aus Gemeindestrassen (interne Verrechnung), wiederkehrende Gebühren verlangt werden. Die Erlassänderung kann hier (PDF 163 kB) herunter geladen werden

Beitrag an das Jugend-Sinfonie-Orchester Zürich 03.03.2003

Der Gemeinderat unterstützt die Stiftung Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester, Zürich, mit einem Beitrag aus dem Fonds der Genossenschaft EvK. Das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester Zürich (SJSO) ist ein Orchester der ganz besonderen Art. Es besteht aus jungen Musikerinnen und Musikern im Alter zwischen 15 und 25 Jahren aus allen Landesteilen der Schweiz und führt jeweils im Frühjahr und im Herbst Tourneen durch. Das SJSO bildet junge Talente im Orchesterspiel aus und übernimmt auch die Kosten der Probewochenenden, der Probewochen und der Konzerte. Aus unserer Gemeinde spielt Sabine Stoffer, geb. 1984, im SJSO mit.

Kommission und Arbeitsgruppe für die Jugendarbeit 03.03.2014

Der Gemeinderat hat für die Durchführung des Projektes „Jugendarbeit in Biglen“ eine Spezialkommission und eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Die Projektleitung erfolgt durch den Jugendarbeiter der Kirchgemeinde Worb, Harri Wäfler. Die Spezialkommission und die Arbeitsgruppe haben den Auftrag, die Bedürfnisse, die Aufgaben und die Möglichkeiten der Jugend und der Jugendarbeit in der Gemeinde und in der Region zu untersuchen. Hauptziel ist es, dass die Gemeinde und allenfalls die Region genau das Produkt erhält, welches sich auch braucht. In der Kommission und in der Arbeitsgruppe sind der Gemeinderat, Eltern, aber vorwiegend interessierte Jugendliche aus unseren Schulen vertreten. Das Projekt sollte bis Ende Dezember 2003 abgeschlossen werden können.

Gemeinderat für "Regionalisierung" des Zivilschutzes 03.03.2003

Der Gemeinderat hat sich bei einer Umfrage des Verbandes Bernischer Gemeinden im Zusammenhang mit der geplanten Neuorganisation des Bevölkerungsschutzes und des Zivilschutzes im Kanton Bern für die Variante „Regionalisierung“ ausgesprochen. Die neuen Rechtsgrundlagen des Bundes für den Bevölkerungsschutz und für den Zivilschutz werden voraussichtlich auf den 1. Januar 2004 in Kraft treten. Die Volksabstimmung findet am 18. Mai 2003 statt. Die Neukonzeption des Bevölkerungsschutzes auf gesamtschweizerischer Ebene verlagert die Hauptverantwortung für den Zivilschutz vom Bund auf die Kantone. Die Kantone werden gezwungen, ihre bisherigen Vorgaben auf die neuen Herausforderungen auszurichten. Im Kanton Bern wird diese Aufgabe im Rahmen des Projektes „ZIBE“ vorbereitet. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat dafür einen Lenkungsausschuss eingesetzt. Dieser Ausschuss hat entschieden die Modelle "Regionalisierung (Weiterentwicklung)" und "Kantonalisierung" weiter zu bearbeiten. Der Lenkungsausschuss von „ZIBE“ wird dem Regierungsrat im März 2003 (nach der Konsultativauswertung) ein Modell vorschlagen.

Arbeitsvergaben für den Schulhausneubau 03.03.2003

Der Gemeinderat hat für den Neubau des Schulhauses die Arbeiten für die Arbeitsgattungen Fassadengerüst, Innentreppe in Stahl, Spenglerarbeiten, Blitzschutz, Dichtungsbeläge, Sonnenschutz, Kücheneinrichtungen, spezielle Gipserarbeiten, allgemeine Metallbauarbeiten, Schliessanlagen, Unterlagsböden, Bodenbeläge aus Kunststoffen, Wandbeläge / Plattenarbeiten, Deckenverkleidungen, innere Oberflächenbehandlung sowie Vordach des Pausenplatzes vergeben. Ausschreibung und Zuschlag erfolgten nach kantonaler Submissionsverordnung vom 29. April 1998.

Aufträge für die schulzahnärztliche Pflege erteilt 03.03.2003

Die Einwohnergemeinde Biglen hat mit folgenden Zahnärzten einen Vertrag (Auftragsverhältnis) für die Durchführung der Schulzahnpflege abgeschlossen:
- Bigler Kaspar + Peter, Burgdorfstrasse 11, 3510 Konolfingen
- Böhmer Ekkehard, Bernstrasse 40, 3076 Worb
- Liechti Beat, Kreuzplatz 4, 3510 Konolfingen
- Lukacs Robert, Bahnhofstrasse 10, 3076 Worb
- Maillart Pierre, Bernstrasse 1, 3506 Grosshöchstetten
- Miklas Lubomir, Bernstrasse 1, 3506 Grosshöchstetten
- Rüfenacht Susanne, Hauptstrasse 1, 3512 Walkringen
- Stoller Christian, Bernstrasse 40, 3076 Worb
- Wälti Christian, Bärenstutz 7, 3507 Biglen
Mit der Revision des Volksschulgesetzes und der neuen Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden ist die Schulzahnpflege ab 1. Januar 2002 in die alleinige Zuständigkeit der Gemeinden gefallen. Der schulzahnärztliche Dienst bezweckt die Gesundhaltung der Kauorgane und deren kostengünstige Behandlung.

Keine Einwände zum Sachplan „Abfall des Kantons Bern“ 03.03.2003

Die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern hat einen neuen Sachplan „Abfall des Kantons Bern“ ausgearbeitet. Die Umweltkommission und der Gemeinderat haben diesen Sachplan  im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens geprüft und keine Einwände, Anregungen oder Ergänzungen gemacht. Der Bund verpflichtet die Kantone mit seinem Umweltschutzgesetz (Artikel 31) zur Erstellung einer Abfallplanung. Dazu gehört die Ermittlung des Bedarfes an Entsorgungsanlagen und die Festlegung ihrer Einzugsgebiete (Abfallregionen). Der Kanton Bern erfüllt diese Aufgabe bereits seit 1991 (mit dem Erlass des Abfall-Leitbildes 1991). Abfallplanungen müssen im Hinblick auf die sich stetig verändernden Rahmenbedingungen im Abfallsektor – Abfallmengenentwicklung, Bau von neuen Entsorgungsanlagen, neue Erkenntnisse und neue Vorschriften im Umweltschutz – periodisch aktualisiert werden. Für die Gesamtüberarbeitung der Abfallplanung erwies sich ein etwa 5-jähriger Rhythmus als zweckmässig. Das Abfall-Leitbild 1991 wurde durch die Neufassung vom März 1997 abgelöst. Der neue Sachplan „Abfall des Kantons Bern“ stellt nun eine aktualisierte Neufassung des Abfall-Leitbildes dar. Er fasst die Ergebnisse der kantonalen Abfallplanung zusammen. Die Abfallplanung ist eine wichtige Grundlage für die interkantonale Koordination der bestehenden Anlagekapazitäten mit dem Ziel, die Entsorgungssicherheit jederzeit sicherstellen zu können. Die Abfallplanung des Kantons Bern wird vom Regierungsrat des Kantons Bern beschlossen. Sie ist behördenverbindlich. Die Abfallentsorgung hat umweltschonend und wirtschaftlich zu erfolgen. Sie stützt sich auf vier heute allgemein anerkannte Grundsätze:
1. Der Schadstoffgehalt in Gütern und deren Verpackung ist zu minimieren.
2. Abfälle sind, wo möglich, zu vermeiden.
3. Abfälle sind, wo ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar, zu verwerten.
4. Die verbleibenden Abfälle sind umweltgerecht zu behandeln.

„Bären“ kann umgebaut werden 03.03.2003

Das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung hat die vom Gemeinderat am 6. Februar 2003 beschlossene Baureglementsänderung „Zone mit Planungspflicht Nr. 7 'Bären' – Geringfügige Änderungen der Rahmenbedingungen (Anhang 1)“ am 19. Februar 2003 genehmigt. Während der Auflagefrist vom 10. Januar 2003 bis 10. Februar 2003 waren keine Einsprachen eingegangen. Die planerischen Voraussetzungen für den Umbau des Gasthofes Bären in ein Betagtenzentrum mit Gastronomiebetrieb sind somit geschaffen.

Neues Hauswartehepaar 03.03.2003

Der Gemeinderat hat als neues Hauswartehepaar Beat und Cornelia Lehmann, Biglen, gewählt. Beat und Cornelia Lehmann werden für die Sekundarschule respektive das Oberstufenzentrum, die Turnhallen und die Aufbahrungshalle (Friedhofanlage) zuständig sein. Sie treten ihre neue Arbeitsstelle am 1. Juni 2003 an. Innerhalb der Eingabefrist waren 19 Bewerbungen eingereicht worden. Das heutige Hauswartehepaar Friedrich und Johanna Bichsel tritt im Juni 2003 in den Ruhestand.

Revidiertes Abwasserentsorgungsreglement in der Vorprüfung 20.01.2003

Der Gemeinderat hat eine Teilrevision des Abwasserentsorgungsreglementes vom
26. November 1999 grundsätzlich verabschiedet. Mit dieser Teilrevision kann die Gemeinde auch für die Einleitung von Regenabwasser aus Kantonsstrassen wiederkehrende Gebühren verlangen. Die Akten wurden an das Amt für Gewässerschutz und Abfallwirtschaft des Kantons Bern zur Vorprüfung eingereicht.

OL-Karte für die Primar- und Realschule Biglen 20.01.2003

Die Gemeinde unterstützt das Projekt „sCOOL“ des Schweizerischen Orientierungslaufverbandes mit einem Betrag von Fr. 500.-- für die Herstellung einer OL-Karte der Primar- und Realschulanlage Biglen. „sCOOL“ ist ein langfristiges Schulprojekt und will neue Generationen für das Orientierungslaufen begeistern und das positive Lebensgefühl zum Ausdruck bringen, welches mit dieser Sportart verbunden ist. Am 23. Mai 2003 wird ein Weltrekordversuch gemacht: „sCOOL“ will den grössten Orientierungslauf veranstalten, der je auf der Welt stattgefunden hat. Es wird ein Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde angestrebt.

Sanierung des Zehntenspeichers wird geprüft 20.01.2003

Der Zehntenspeicher bei der Kirche ist sanierungsbedürftig. Der Gemeinderat prüft gegenwärtig den notwendigen Sanierungsbedarf und beschäftigt sich auch mit der künftigen Nutzung dieses Gebäudes.

Mitwirkungsbericht zum ÖV-Angebotskonzept verabschiedet 20.01.2003

Der Gemeinderat hat das ÖV-Angebotskonzept 2005 – 2008 (öffentlicher Verkehr) der Regionalen Verkehrskonferenz Emmental, Langnau, geprüft und den Mitwirkungsbericht verabschiedet.

ARA Worblental soll Gemeindeverband bleiben 20.01.2003

Der Gemeindeverband ARA Worblental, Worblaufen, beschäftigt sich gegenwärtig mit der künftigen Verbandsorganisation, welche am 1. Januar 2005 in Kraft gesetzt werden soll. Bevor nun aber die Detailarbeiten in Angriff genommen werden, muss die künftige Rechtsform (Gemeindeverband oder Aktiengesellschaft) festgelegt werden. Die Verbandsgemeinden Arni, Biglen, Bolligen, Ittigen, Ostermundigen, Schlosswil, Stettlen, Vechigen, Worb und Zollikofen wurden gebeten, die künftige Rechtsform abzuklären. Der Gemeinderat vertritt unter Abwägung aller Vor- und Nachteile sowie auf die Erfahrungen der letzten zwei Jahre die Auffassung, die Rechtsform des Gemeindeverbandes beizubehalten.    

Baureglementsänderung "Bären" genehmigt 20.01.2003

Der Gemeinderat hat die Baureglementsänderung „Zone mit Planungspflicht Nr. 7 „Bären“ – Geringfügige Änderungen der Rahmenbedingungen (Anhang 1)“ grundsätzlich genehmigt. Die öffentliche Auflage wird in der Zeit vom 10. Januar 2003 bis 10. Februar 2003 durchgeführt. Die Akten können auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Mit dieser Baureglementsänderung werden die Voraussetzungen für einen Gastronomiebetrieb im Erdgeschoss / Untergeschoss und ein Betagtenzentrum, Alters- und Pflegeheim in den Obergeschossen des Gasthofes Bären, Bärenstutz 17, geschaffen.

Rücktritt aus der Elektrizitäts- und Wasserkommission 20.01.2003

Beat Beutler, Dürrenthan 87 (SVP), hat seine Demission per 31. Dezember 2002 als Mitglied der Elektrizitäts- und Wasserkommission eingereicht. Der Gemeinderat hat die Schweizerische Volkspartei SVP beauftragt, einen Wahlvorschlag (Ersatzwahl) einzureichen.

Hauswartstelle ist ausgeschrieben 20.01.2003

Abwart Friedrich Bichsel, Feltschenweg 4, tritt Ende Juni 2003 in den Ruhestand. Der Gemeinderat hat die Stellenausschreibung für die neue Hauswartin / für den neuen Hauswart genehmigt. Schriftliche Bewerbungen mit einem Foto und den üblichen Unterlagen sind bis spätestens am Freitag, 31. Januar 2003 dem Gemeinderat einzureichen (siehe auch „Offene Stellen“).

Zusammenarbeitsvertrag "Gemeindeinformatik" 20.01.2003

Der Gemeinderat hat den Zusammenarbeitsvertrag mit der Partnergemeinde Münsingen im Bereich „Gemeindeinformatik“ genehmigt. Die Gemeindeversammlung hat am 26. August 2002 die Kredite von Fr. 174'200.-- (einmalige Kosten) und Fr. 33'900.-- (jährlich wiederkehrende Kosten) für die Erneuerung der Gemeindeinformatik erteilt. Die bestehende Anlage wird nun nach über 13-jährigem Betrieb mit einem neuen Produkt abgelöst. Beim Softwarepaket NEST / ABACUS handelt es sich um eine bewährte, stabile Lösung – es ist ein integriertes, zukunftsweisendes und flexibles Informationssystem, das den gesteigerten Informationsbedürfnissen einer modern geführten Verwaltung entspricht. Die Zusammenarbeit mit Münsingen im Bereich Gemeindeinformatik, welche sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt hat, wird weitergeführt. Die Gemeinden Biglen, Konolfingen und Signau hatten sich am 1. Januar 2000 dem Rechenzentrum Münsingen angeschlossen.

Baubewilligung für Einfamilienhaus erteilt 20.01.2003

Der Gemeinderat hat die Baubewilligung für den Neubau eines Einfamilienhauses von Jürg + Susanne Fuhrer, Schlosswil (Kreuzmatt 33), erteilt. Allfällige Einsprachen und Rechtsverwahrungen innerhalb der Auflage- und Einsprachefrist wurden dabei noch ausdrücklich vorbehalten.

Besoldungen festgelegt 20.03.2003

Der Gemeinderat hat die Besoldungen und die Stundenansätze, Jahres- und Pauschalentschädigungen für das Jahr 2003 festgelegt. Der Regierungsrat des Kantons Bern hatte am 4. Dezember 2002 über den Teuerungsausgleich 2003 beschlossen. Für das Jahr 2003 wird auf den Gehältern ein Teuerungsausgleich von 0.5 Prozent gewährt. Der Rückstand des Teuerungsausgleichs (seit 1993) betrug per Ende November 2002 insgesamt stolze 7.29 %.